Kuba 2019 - ¡Hola Cuba! Teil 1 - Unsere Vorbereitungen


Ich kann mich noch genau daran erinnern, der Moment, an dem wir uns für dieses traumhafte Reiseziel für unsere noch offenen Flitterwochen entschieden haben: Kuba. Das Land der Zigarren, des Rums und des Salsa. Ein Land, das in der Vergangenheit scheinbar stehengeblieben ist, mit seinen kolonialistischen Gebäuden, seiner minimalistischen Lebensweise und natürlich der bekannten Automobilkultur mit Autos der 50er und 60er Jahre. Als wir uns dazu entschieden hatten, dass unsere nächste große Reise nach Kuba gehen soll, war uns ja noch gar nicht bewusst, wie tatsächlich anders es in Kuba läuft… und wie, fast schon traurigerweise, sich das Land nach und nach verändert. Dieser mehrteilige Blog wird dich mit auf unsere Vorbereitungen nehmen und dir zeigen, wie wir Kuba erlebt haben… und wie du vielleicht auch deine Kuba Reise zu unserer optimieren kannst.

Die Vorbereitungen

In unseren Vorbereitungen haben wir uns natürlich Gedanken darüber gemacht, ob wir Kuba pauschal, auf eigene Faust oder für uns geplant bereisen wollen. Da wir nach dem Einlesen durchaus bemerkt hatten, dass Kuba ein sehr, sagen wir mal, abenteuerlicher Urlaub werden kann, wir aber durchaus etwas von dem Land auch sehen wollten, hatten wir uns für die für uns geplante Reise entschieden, letztendlich hatten wir ja in unserer USA Reise damals mit CANUSA damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Also sind wir ab ins Internet und haben geschaut, ob es ein CANUSA Pendant auch für Kuba gibt. Und siehe da, wir sind ziemlich schnell fündig geworden. CUBA BUDDY hilft hier hervorragend in der Planung speziell auf der gar nicht mal so kleinen Insel in der Karibik.

Der beste Zeitpunkt

Natürlich gilt es eine gute Reisezeit für Kuba auszusuchen. Die Hauptsaison beginnt nach der Regenzeit so ca. Oktober bis ca. April. Dann beginnt die Regenzeit und damit die wärmste Zeit in Kuba. Im Sommer, ca. Juni, Juli bis September ist zudem noch Hurricane Saison in der Karibik, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Tropensturm steigt… und das muss ja im Urlaub nicht unbedingt sein. Zudem kann es im Sommer sehr sehr schwül werden, was eine Rundreise dann sicherlich nicht so angenehm macht. Schon wir hatten dieses Jahr einen der heißesten Mai Wochen in Kuba seit Jahren erwischt, teilweise mit 90% Luftfeuchtigkeit, in denen es schon so warm war wie teils im Juli auf Kuba. Dennoch habe ich von vielen gehört (und bin auch selbst der Meinung) dass Ende April bis Anfang Mai die beste Reisezeit in Kuba ist.

Unser erster Kontakt mit unserem Cuba Buddy

Der Erstkontakt mit unserem Buddy Luisa aus Berlin war natürlich per Mail, ca. 7 Monate vor Antritt der Reise. Hier hatten wir mit einem kurzen „Steckbrief“ unsere Eckdaten für unsere Reise und unsere gewünschte Reiseart durchgegeben, schließlich gibt es von einem Taucherurlaub bis hin zur Oldtimer Rundreise viele Art und Weisen, sich Kuba anzuschauen. Wir wollten unbedingt eine Rundreise mit guter Mischung aus Städtetrip, Strand und Natur haben. Das war natürlich kein Problem, denn Cuba Buddy hat hier neben bereits vorgefertigten Reiserouten natürlich viel Wissen, eine individuell angepasste Reise zu erstellen. Nach einem ersten Telefonat mit Luisa, in dem wir nochmal die Randbedingungen und die Route geklärt haben, in dem natürlich auch unsere Wünsche und Vorlieben berücksichtigt wurden, kam die Route per Mail, sehr schön aufbereitet, inklusive optionalen Tagesausflügen zur sofort Buchung, hereingeflogen. Die Bilder ließen uns schon fast nichtmehr auf unserer Couch sitzen.

Casa Particulares - ¿Hablas español?

CUBA BUDDY war wirklich eine enorme Hilfe bei der Vorbereitung, besonders da diese viele Kontakte zu den sogenannten Casa Particulares in den einzelnen Städten auf der Reise haben. Diese Casa Particulares sind das gängigste und vor allem günstigste Mittel, in Kuba unterzukommen, und sie stehen Hotels in nichts nach, aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Die Unterkunft in Casa’s ist wirklich empfehlenswert, sind diese entweder Zimmer oder teilweise sogar ganze Häuserbereiche bei den kubanischen Familien (Diese werden übrigens auch oft über AirBnB gebucht, somit gibt es auch oft Bewertungen und Berichte im Internet über diese Unterkünfte zu finden) Die Besitzer der Casa’s sind oftmals sehr nett bis hin zu fantastisch. Besonders zu einem späteren Zeitpunkt der Reise haben wir dabei so liebenswürdige Menschen getroffen, dass uns bis heute die Spucke wegbleibt. Natürlich steht und fällt hier sehr oft der Kontakt mit der Casa Familie mit den Möglichkeit einer gemeinsamen Verständigung. Nicht jede kubanische Familie spricht Englisch, ums ehrlich zu sagen, tun das tatsächlich nur die wenigsten. Natürlich kann man sich mit wenig Spanisch und ein bisschen Englisch sowie mit Händen und Füßen locker verständigen, aber dieses besondere Etwas in den Casa’s kommt erst auf, wenn man sich mit den Besitzern der Casa’s unterhalten kann. Und das zieht sich so ziemlich durch die gesamte Reise hindurch, doch auch hier später mehr.

Ich möchte damit nur sagen: Ein kleiner Spanischkurs vor der Reise nach Kuba ist sicherlich empfehlenswert, denn die wirklich englischsprachigen Kubaner sind leider Gottes auch oftmals diejenigen, die dir etwas verkaufen möchten.

Flüge und Transfer

Mitunter einer der wesentlichen Kostenfaktoren für eine Reise in die Karibik ist sicherlich der Flug und letztendlich in Kuba der Transfer zu den einzelnen Städten und Unterkünften. Auch wenn hier CUBA BUDDY auch die Suche nach einem passenden Flug anbietet, haben wir selbständig uns um den Flug gekümmert. Hier ist ein bisschen Spontatintät gefragt, denn oftmals sind Flüge in bestimmten Zeiträumen günstiger als in anderen. Daher lohnt sich die eigene Planung, da du hier auf den Flugseiten gemeinsam mit deinen Reisepartnern die günstigsten Flüge anhand der Hin- und Rückflugspreise aussuchen kannst. Zürich und Frankfurt sind dabei die häufigsten Abflughäfen nach Havanna in und um Deutschland. Wir selbst haben uns dabei nur auf den Flughafen in Havanna konzentriert aber du kannst auch versuchen, ob z.B. auch Flüge nach Varadero direkt nicht ggfs. noch günstiger angeboten werden. Bei den Transfers innerhalb Kubas haben wir uns dann allerdings komplett auf CUBA BUDDY verlassen, wollten wir dabei nicht unbedingt mit dem Mietwagen herumreisen (die Straßenverhältnisse in Kuba sind teilweise wirklich schlecht: Schlaglöcher, Schotterpisten und eine sehr anstrengende Verkehrsregelung kann das herumreisen mit dem Mietwagen anspruchsvoll gestalten; geschweige dem der mögliche Schaden an den Mietwägen, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sich die Verleihfirmen in Kuba sich diese sehr gut bezahlen lassen). CUBA BUDDY hat uns dabei in den ersten Tagen eine Oldtimer Rundreise ermöglicht, bei dem uns ein eigener Oldtimer Fahrer (Taxi) die ersten 7 Tage zur Verfügung stand. An den restlichen Tagen hatten wir dann jeweils einen Taxi Transfer von Unterkunft zur Unterkunft geplant bekommen… das war dann manchmal ein echtes Abenteuer ;)

Visum und notwendige Dokumente

Auch beim Visum und den notwendigen Dokumenten hat natürlich unser Cuba Buddy Luisa uns geholfen. In Kuba gibt es die Möglichkeit der Touristenkarte, die hier als Visum für die Reise in das Land bis zur einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen dient. Cuba Buddy hat diese Touristenkarten für 25,90€ je Karte im Angebot, du kannst diese aber auch bei der kubanischen Botschaft beantragen (ist aber natürlich direkt über Cuba Buddy für uns bequemer gewesen). Wichtig beim Ausfüllen der Karte ist, dich NICHT ZU VERSCHREIBEN. Wenn du auf der Karte irgendetwas durchstreichst oder etwas nicht passt (z.B. andere Reisepassnummer), dann hast du in Kuba wahrscheinlich die erste Hürde gleich am Flughafen zu nehmen und dein Visum ist nichtmehr gültig ;) Aber die Karte ist nicht schwer auszufüllen, daher sollte das kein großes Problem darstellen, hier keine Fehler zu machen. Übrigens, solltest du die Karte verlieren, geht die Welt nicht unbedingt unter, aber dann musst du vor Ort am Flughafen eine neue Touristenkarte beantragen, die kostet dann allerdings umgerechnet 70€ und das wäre dann ganz schön ärgerlich. Wichtig ist auch der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass, denn mit dem Personalausweis können die Kubaner auch nichts anfangen. Und zu guter letzt, und was du noch hier in Deutschland besorgen musst, ist eine auf Spanisch!!!! verfasste Bestätigung deiner Auslandskrankenversicherung. Hier solltest du rechtzeitig bei deiner Krankenversicherung nachfragen, weil es schon seine Zeit dauern kann, bis diese im Briefkasten landet. Diese brauchst du ausgedruckt und bei dir dabei, wobei uns keiner in Kuba jemals danach gefragt hat. Doch sollte dich jemand fragen, und du hast keine Krankenversicherungsbestätigung dabei, musst du vor Ort eine teure Versicherung abschließen, soweit ich das verstanden habe, daher ist diese Vorbereitung sicherlich angebracht.

Bis dahin, so weit, so gut. Im Flugzeug bekommt ihr dann ein (meiner Meinung nach) etwas kompliziertes Zollformular für Kuba ausgehändigt (übrigens muss jeder Haushalt, wie auch bei der USA Zollbestimmung, nur ein solches Zollformular ausfüllen. Aber Achtung: Als Haushalt ist Familie gemeint, und wenn ihr nicht verheiratet sein solltet, dann lieber zwei ausfüllen). Warum kompliziert? Weil nicht klar ersichtlich ist, was ausgefüllt werden muss und was nicht. Z.b. müsst ihr Geld über 5000 CUC (internationaler Peso) angeben, aber es steht etwas verwirrend auf dem Blatt, ob du auch weniger angeben musst (kurz, erst ab 5000 CUC musst du hier Angaben machen). Dann gilt es auch den Wert der Wertsachen, die über persönliches Hab und Gut hinaus geht und z.B. als Geschenke an Kubaner gedacht sind, anzugeben. Hier kann man sehr schnell verwirrt sein, denn ich hatte anfangs verstanden, ich muss alles angeben was ich dabei habe. Aber persönliche Wertsachen (dazu gelten auch die eigenen Klamotten) fallen hier raus. Auf der nächsten Seite wird dann aber gefragt, welche weiteren Wertsachen (z.B. elektronischen Geräte) du dabei hast? Hier musst du angaben machen, z.B. dein Handy, dein iPad etc. etc. angeben. An sich sollte das Zollblatt nicht verwirrend sein, und vielleicht war es der Kabinenluft geschuldet, aber viele Passagiere hatten Fragen an die Flugbegleiterinnen, da es nicht immer so klar und deutlich für uns war.

Ich packe meine Sachen

Flüge gebucht? Dokumente besorgt? Reise geplant? Und der Cuba Libre kann auch schon auf spanisch bestellt werden? Na dann kann es ans Packen gehen. Persönlich haben wir für die 3 wöchige Rundreise einen großen Koffer pro Person (bei bereits geplanten Unterkünften ist ein Koffer völlig okay) und einen normalen Rucksack bzw. eine Tasche mitgenommen, die dann auch gleichzeitig als Handgepäck gedient haben (wichtig ist, dass die Koffer funktionstechnisch ganz sind, denn in Kuba kannst du KEINE KOFFER KAUFEN ;), aber dazu später mehr).

Ich habe dieses Jahr das erste mal mit Packing Cubes (Packwürfel) gearbeitet und muss sagen, ich war davon hellauf begeistert, besonders, wenn man 3 Wochen quasi aus dem Koffer lebt. Zudem hatte ich Kompressionsbeutel dabei, die mir zusätzlich ein bisschen Stauraum im Koffer ermöglicht und zudem als luftdichter Verschluss für die dreckige Wäsche gedient haben. Also absolute Empfehlung an dieser Stelle. In den Koffer habe ich dann versucht ein bisschen von allem mitzunehmen, wobei ich definitiv mit den 2 Pullis, die ich dabei hatte, eine schlechte Wahl getroffen hatte, denn ich hab diese glaube ich nicht einmal gebraucht. Sicherlich kann es mal frisch werden in Kuba, besonders Abends nach dem Regen und in der Wintersaison allemal, aber wir hatten einen solchen warmen Mai erwischt, dass wir froh waren, als wir im 19 Grad klimatisierten Zimmer waren, weil es eben durchgängig schwül war. Daher lieber ein T-Shirt und eine Short mehr einpacken, wahrscheinlich reicht hier tatsächlich ein Notfall Pulli. Bei den T-Shirts solltest du genug dabei haben, denn mit dem stetigen Schweißfilm durch das schwüle Klima möchtest du die T-Shirts nicht unbedingt länger als 2 Tage tragen. Ich habe dabei oftmals zwischen Shirts tagsüber (z.B. speziell für das lange Laufen) und „Ausgeh-Shirts“ gewechselt, denn Abends schwitzt man etwas weniger. Und wenn alles nicht hilft, empfiehlt sich immer ein Reisewaschmittel mitzunehmen, um doch ab und an die Klamotten mal kurz zu waschen, trocknen tun sie auf jeden Fall schnell. Es gibt zwar in manchen Casa auch die Möglichkeit, seine Sachen gewaschen zu bekommen, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel und kostet dann entsprechend (ca. 1CUC pro Shirt). Kosmetikartikel und so Dinge wie Sonnencreme auf jeden Fall von zu Hause nach Kuba mitnehmen, denn eins vorweg, in Kuba kannst du nicht so einfach in einen Einkaufsladen gehen und Dinge kaufen… weil es das einfach nicht gibt. Wir sind gerade so mit unserer Sonnencreme hingekommen (hatten eine große Flasche 30er und eine kleine Tube 50er Schutz dabei), aber wären aufgeschmissen gewesen, denn wir haben nirgends wo mehr Sonnencreme in den kleinen Gemischwarenläden gefunden.

Also wichtig ist, die notwendigen Sachen, die man sicherlich braucht, vorab mitzunehmen und in Kuba zu verbrauchen, das gilt übrigens auch für Steckeradapter, Arznei- und Hygienemittel und sogar für Schreib- und Notizblöcke ;)

Noch ein paar nützliche Sachen für deinen Rucksack

Neben den alltäglichen Dingen vielleicht noch ein paar zusätzliche Sachen, die du dir in den Rucksack oder Koffer packen kannst:

- Powerbank (wer viel unterwegs ist, für den ist das schon fast ein Muss)

- Reiseapotheke (besonders gegen Durchfall, Übelkeit aber auch gegen Kopfschmerzen und Erkältung) - Mein Tipp für alle, die leicht mit dem Magen-Darm Probleme bekommen können, ist „silicea Magen-Darm direct“ von der Firma Hübner, rein auf Kieselsäure basierend und in der Drogiemarkkette deines Vertrauens zu finden.

- Stift und Notizblock

- Handdesinfektionsgel - in Kuba kann noch immer Cholera übertragen werden, daher empfiehlt es sich vor jedem Essen sich die Hände zu waschen oder zu desinfizieren

- Spanischwörterbuch (Ich habe eine App benutzt, aber dazu gleich im Abschnitt „nützliche digitale Begleiter“)

- Feuerzeug - Wenn du dir Cohiba anzünden möchtest, aber kein Feuerzeug hast, musst du dir für ca. 1 CUC vor Ort eins besorgen, muss ja nicht sein (so die Schwabentheorie ;))

Nützliche digitale Begleiter

In Kuba ist das Internet eher bedingt nutzbar. In Städten wie Havanna gibt es zwar seit diesem Jahr sogar 4G Netz, aber ich bezweifle dass dein Mobilfunkanbieter eine Abdeckung für Kuba anbieten kann ;) Daher gibt es nur die Möglichkeit, die verbreiteten aber schlechten WLAN Hotspots zu nutzen, wenn man ins Internet gehen möchte. Dennoch musst du nicht völlig auf das Smartphone verzichten, denn es gibt ein paar sehr gute und sehr nützliche Offline Apps, die uns in Kuba wirklich weiter gebracht haben (erhältlich im App-Store; ich selbst besitze leider nur ein iPhone, daher weiß ich nicht, ob diese Tipps auch für Android Smartphones gelten... Sorry!)

1.) maps.me

Eine absolute TOP App, denn du kannst dir vor deiner Reise nach Kuba schon die Map von Kuba herunterladen und sogar darüber deine Reise Planen. maps.me ist wie der Name schon sagt eine Map, in der jeder Reisende Einträge machen kann, über Bewertungen einzelner Restaurants (und das ist wirklich Gold wert!) bis hin zu WLAN Hotspots, Toiletten, Sitzmöglichkeiten, Mülleimern und mehr ist in der App so ziemlich alles zu finden. Noch cooler: Es gibt vorgefertigte „Leitfäden“, das sind Reiseführer innerhalb der App, die viele Sehenswürdigkeiten beinhalten und wirklich einen guten Ersatz für die physischen Reiseführer bieten. Ich hatte die App auf meinem iPad und meinem iPhone und hab damit unseren Kuba Urlaub um einiges vereinfacht. Noch ein cooles Feature: Der Routenplaner, der ebenfalls zur Wanderung genutzt werden kann!

2.) Deutsch-Spanisch Wörterbuch von Farlex, Inc.

Sicherlich gibt es andere Wörterbücher, die genutzt werden können, aber mit dieser App konnte ich sehr schnell aus einer Vielzahl von gespeicherten Wörtern das notwendigste nachschlagen. Die App funktioniert bei einzelnen Wörtern sehr gut kostenlos und völlig offline, so konnte ich einige Missverständnisse zwischen uns und dem Taxifahrer in unserer eher bedingten Konversation auf Spanisch berichtigen ;)

3.) Deutsch / Spanisch Audio-Sprachführer von Danilo Cimino

Eine übersichtliche Auswahl an vorgefertigten Phrasen, die einem wirklich das Leben erleichtern können. Hier kannst du sogar anhand Kategorien (z.B. „Bei Abreise“) filtern und diese Phrasen dann in deinen Favoriten speichern. Mit einem Klick werden dir dann sogar die Sätze vorgelesen, wer gar keine Spanisch Kenntnisse hat, könnte sich auch versuchen so zu unterhalten :P Die App funktioniert auch offline, um allerdings alle Phrasen zu haben, habe ich hier die Pro Version heruntergeladen, die mich einmalig ca. 3,50€ gekostet hat. Um aber das Verständigungsproblem zu beheben, meiner Ansicht nach allemal wert.

CUC oder CUP - Zum Thema Geld

Kuba hat zwei offizielle Währungen: Einen einheimischen Peso, den "Peso cubano" (oder CUP), und den internationalen Peso, den "Peso convertible" (oder CUC). Grundsätzlich solltet ihr euch auf den CUC konzentrieren, haben wir doch den CUP so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommen geschweige dem in der Hand gehalten. Der CUP ist den Kubanern vorbehalten, die mit diesem in den lokalen Lebensmittelläden einkaufen oder bestimmte Sehenswürdigkeiten als Einheimische vergünstigt bezahlen können. Eventuell könnte es sein, dass man auf Märkten oder in Lebensmittelläden mit diesem CUP auch als Tourist in Berührung kommt, dennoch benötigt man diesen nichtmehr unbedingt, außer man ist auch eher mal im Ländlichen unterwegs. Bleibt als der CUC, der sich in etwas 1:1 zum Dollar verhält. Auffallend (dazu später mehr) ist, dass die Preise sich so ziemlich den Preisen in z.B. Deutschland annähern, besonders in den touristischen Gebieten. Ein Cocktail kostet dabei gut und gerne zwischen 3 und 6 CUC, je nachdem, ob das Restaurant oder die Bar, in der du gerade sitzt, staatlich oder privat geführt ist. Ein bisschen vergleichen und Augen offen halten sag ich da nur. Als Faustregel kann man sagen, dass man (inkl. Trinkgelder, Eintritte in Museen, Essen und ggfs. Einkäufe wie Zigarren oder Rum) 200-250 CUC pro Person pro Woche benötigt, je nachdem natürlich was deine Ansprüche und wie dein Durst so ist ;) Aber damit solltest du soweit ganz gut zurecht kommen, wenn du das Geld nicht gerade aus dem Fenster wirfst. Du kannst das Geld dabei entweder am Flughafen direkt (unser Tipp, mache das in der Abflughalle, nicht in der Ankunftshalle, weil da die Schlage kleiner ist) oder in den Großstädten wie Havanna. Wir haben so ziemlich alles gleich zu Beginn gewechselt, wobei es auch in Havanna gute Wechselmöglichkeiten gibt als auch Geldautomaten (wobei wir niemals Geldautomaten haben nutzen müssen, also darüber leider nichts sagen können).

Noch zum Thema Trinkgeld: Diese werden in Kuba überall gefragt und auch notwendig. Welche dreisten Ausmaße das annimmt, gibt es in einem späteren Teil des Blogs. Nur soviel: Ein Taxifahrer bekommt je nach Strecke natürlich entsprechendes Trinkgeld (ca. 3 - 5 CUC), gleiches gilt für Reiseführer, Kofferträger, Zimmermädchen oder den netten Kubaner mit der Zigarre auf der Straße, der fragt, ob du mit ihm ein Foto machen willst, und dann höflich aber bestimmend die Hand für 1 CUC aufhält.

Soviel zur Vorbereitung unserer diesjährigen Reise nach Kuba. Natürlich kann sich alles im Laufe der Jahre nochmals etwas ändern (Klima, Politik, Einreisebestimmungen etc.). Im nächsten Part folgen nun nach und nach unsere Rundreiseziele in Kuba, beginnend mit einem etwas ausführlicheren Bericht von Havanna. Dabei gibts natürlich auch Tipps, Do’s and Don’ts für dich, wie du vielleicht deinen künftigen Kuba Trip dann optimieren kannst.

Viel Spaß dabei!

#Kuba #Travelblog #Havanna #CUC #CUP #Salsa #Zigarren #Reise #CubaBuddy #CANUSA #Flug #Packen #Verreisen #Reisen #Travelblogger #Blog #Bloging #Regenzeit #CasaParticulares #Transfer #Taxi #Trinkgeld #Spanisch #Visum #Touristenkarte #Touristen

51 Ansichten
guitar-1928322_1920
adult-1853663_1920
hiking-shoes-588799_1920
dark-2597279_1920
off-road-3828206_1920
telephone-3651059_1920
El Nicho waterfalls in Cumanayagua, Cien
path-841430_1920
calm-2847361_1920
Flashback Sunday remembering this awesom
Dreaming on the Brooklyn Bridge
people-3253355_1920
Über LIVABLE.YOU Stuttgart

Hallo und herzlich Willkommen auf LIVABLE.YOU! 

Ich bin Oli, Gründer und dein Personal Coach, wenn es um das Thema Selbstbewusstsein und Potentialentfaltung geht. 

Mehr erfahren

 

Jetzt sofort Kontakt aufnehmen und selbstbewusster werden!