Ordne dein Leben, ordne dich selbst! (Blog Quicky)


Ich hasse es, wenn Sachen bei mir zu Hause rumstehen. Dreckiges Geschirr in der Spüle, für mich ein Graus. Papiertürme angelehnt am schiefen Turm von Pisa oder dem Empire State Building, schrecklich. Und doch, sieht es manchmal (und bei den Papierstapeln manchmal öfter als ich mir wünsche) genau so bei mir zu Hause aus. Sind wir doch mal ehrlich, manchmal fehlt uns einfach die Zeit. Wir sollten unsere Unterlagen regelmäßig in Ordner ablegen oder gar digitalisieren um so die Türme möglichst klein zu halten. Wir sollten Regelmäßig den Keller von Gerümpel befreien, damit wir wenigstens wieder ansatzweise den Keller beraten können. Wir sollten unseren Kleiderschrank sauber halten, den Garten usw. usw. Doch nach einer anstrengenden Woche mit vielen Hochs uns Tiefs, nach zahllosen Telefonaten, Informationen und Nachrichten, Rechnungen und sonstigem Müll, der in unserem Inneren abgelegt wird, haben wir (oder zumindest ich, denn ich weiß, es gibt auch tatsächlich Putzbegeisterte unter uns.... ja, WIRKLICH!) keine Lust oder Zeit mehr, uns überhaupt noch um den ganzen, physischen Müll, den WIR so ablegen, zu kümmern. So raffen wir uns vielleicht noch auf, die Küche und den Abwasch (dank Spülmaschinen) zu machen und müssen uns viertel-, halb- oder sogar ganzjährlich in den Allerwertesten treten, um die anderen "Baustellen" endlich angehen zu können.

Ich darf dich beruhigen, denn ich bin ebenso ein Chaot, obwohl ich wie schon gesagt diesen abgelegten "Müll" wirklich nicht sehen kann. So verstecke ich ihn, hinter verschlossenen Türen, in Schubladen oder eben im besagten Keller. Was man nicht sieht....

Doch auf ein Phänomen bin ich Jahr für Jahr, immer und immer wieder gestoßen: Wenn ich diesen Müll in Schubladen, im Keller oder im Kleiderschrank tatsächlich wieder begegne, werde ich unruhig, chaotisch und fast schon aufgewühlt. Das Gefühl erinnerte mich wirklich an Situationen, in denen mich emotional Dinge, also emotionaler Müll aufwühlt haben. Ich bin davon überzeugt, dass ich gleiche oder ähnliche Reaktionen zeige, egal ob ich jetzt meinen unaufgeräumten Keller sehe oder ungelösten Konflikten zum Beispiel in der Familie begegne. Auch interessant ist, dass ich in Zeiten, in denen ich emotional sehr gefestigt bin, stark in Verbindung mit mir und meinem #BSTYOU stehe, scheinbar mehr Ordnung halte oder nach mehr Ordnung strebe. Es ist, als würde meine innere Ordnung meine äußere Beeinflussen. Doch wenn diese beiden Ordnungen in Verbindung stehen, dann muss es doch auch so sein, dass die äußere Ordnung die innere beeinflussen kann, oder?

Tatsächlich hat genau dies auch die Wissenschaft bewiesen. Äußere Ordnung ist ein Spiegelbild unserer Seele und umgekehrt. So kannst du mit einem kurzen Blick auf deinen Schreibtisch oder hinter verschlossene Türen erahnen, ob derzeit Ordnung in deinem Geist und deiner Psyche steckt. Denn das ist oftmals gar nicht so offensichtlich wie du vielleicht denkst. Oftmals (und wer sich noch nicht so viel mit sich, seinem Sein und seinem #BSTYOU beschäftigt hat, sogar eher meistens) haben wir, wie auch in unserer Wohnung, gewisse Unordnung hinter unseren Türen, Schubladen und in unseren Kellern versteckt und verschlossen. Gefährlich, wenn wir sogar die Schlüssel der Türen weggeschmissen haben. Manche Klienten kommen dann mit einem Gefühl der "unaufgeräumtheit". Sie wissen, dass sie im Keller ziemlich viel Müll und Mist versteckt haben, haben aber den Schlüssel zur Kellertür verloren. Und die Konfrontation, wenn die Tür aufgebrochen wird (denn dann muss man sich mit diesem Müll beschäftigen und diesen wohlmöglich ausmisten und aufräumen) ist so unerträglich, dass manche diese Tür einfach verschlossen halten wollen. Diese spiegeln diese verschlossenen Türen und unaufgeräumten Dinge dann wahrlich in ihr Leben, wodurch sie wiederum aufgewühlt und in ihrer Seele noch unaufgeräumter werden. Ein Teufelskreis.

Dieser Verbindung jetzt bewusst, möchte ich dir in diesem Blog Quicky mit auf den Weg geben, dass die Ordnung, so schwer es uns auch nach anstrengenden Wochen fällt, wichtig ist, denn diese beeinflusst automatisch auch unsere Stärke und Resilienz für den Müll, die Anstrengungen und Katastrophen in unserem Alltag. Gleichzeitig ist es, wenn du deinen Geist und deine Seele aufräumst, was unmittelbaren Einfluss auf die physische Ordnung in deinen vier Wänden oder am Schreibtisch haben kann. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass letzteres mehr Zeit dauern kann, da die Baustellen in der Psyche meist schwere und länger aufzuräumen sind als zwei Stunden für den Keller zu opfern.

Noch zwei kurze Tipps mit auf den Weg:

Am besten ist es (und glaub mir, mir gelingt das zwar auch nicht wirklich, aber ich weiß, dass das eigentlich das Beste ist) stets etwas Ordnung in den vier Wänden und auch in der Psyche zu halten. So kannst du täglich mit Meditationen oder Achtsamkeitsübungen den psychischen Müll des Tages einfach aufräumen. Und zu Hause? Da ist es vielleicht nicht so schlimm mal 5 Minuten aufzubringen, den kleinen Papierstapel der Woche durchzublättern und abzuheften als dann all halbes Jahr einen ganzen Tag voller stress, ärger und ohne Freude drauf gehen zu lassen (und während ich das so sage, denke ich mir "Na gut, dann ran an den Speck!") ;)

Mein zweiter "Kurztipp" ist: Sollte sich wirklich mal etwas mehr angesammelt haben, dann mach es wie die Grüne Meeresschildkröte im Buch "Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky: Nutze deine Energie mit dem Wellengang, also schwimme mit der Welle der Energie. Es gibt Momente (auch wenn diese kurz sein sollten) in denen du regelrecht einen Aufräumwahn entwickelst. Diese Momente sind die Wellen, die du nutzen solltest, um möglichst energieeffizient dein Leben zu bestreiten. Klingt zu trivial um ehrlich zu sein, aber achte mal drauf und probier es aus... natürlich nur bei den großen Baustellen ;).

Übrigens wird bald noch hier bei LIVABLE.YOU ein Gastbeitrag erscheinen, in dem du zahlreiche Tipps an die Hand bekommen wirst, wie du Ordnung auch in deinem Leben halten kannst. Dabei wird nicht nur der Haushalt, sondern z.B. auch die sozialen Netzwerke betrachtet. Denn quasi kann man die Analogie des "Aufräumens" für alle Bereiche des Lebens nutzen.

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