Programmiere dich glücklich - Die Macht des positiven Denkens


Be positive! Früher sah ich diese Aussage immer als abgedroschen an. Wenn mir damals jemand gesagt hatte, dass ich doch positiver denken und nicht immer alles so pessimistisch sehen soll, war ich recht schnell von diesen Aussagen genervt. Für mich hatten diese Aussagen sogar eher etwas "esoterisches", da sie für mich eher weit weg von der Realität waren. Ich bekannte mich früher immer gerne als "Realist", dh. ich wollte nicht an das "Denke an was gutes und es passiert"-Zeug glauben und wollte nur Dinge sehen, die für mich Fakt waren. "Hoffen ist keine Strategie" sagte ich zu mir selbst. Und positives Denken birgt nur die Gefahr, doch enttäuscht zu werden.

Du erkennst dich darin selbst? Dann stoße ich dir jetzt wohlmöglich vor den Kopf wenn ich sage, dass dieses "realistisch (pessimistisch) Denken" niemals zum Erfolg führen wird. Auch ich habe diesen Fakt erfahren und habe mich heute um 180° in meiner Denkweise gedreht. Vielmehr habe ich eine Macht kennengelernt, die ich dir nicht vorenthalten möchte und die wirklich nichts aber auch gar nichts mit "Esoterik", Idealismus oder Naivität zu tun hat.

Bewusstsein und Unterbewusstsein

Ich will jetzt nicht zu lange darüber "philosophieren", aber ein paar Basics gibts jetzt trotzdem, um den ganzem Thema etwas "Bewusstsein" zu geben. Wenn du etwas bewusst erlebst, dann bist du im klaren darüber, dass es gerade passiert. So oder so ähnlich würdest du wahrscheinlich das Bewusstsein beschreiben. Dh. wenn du diesen Blog-Beitrag gerade liest, tust du dieses bewusst und mit vollem Bewusstsein. Das tust du auch, wenn du etwas mit deinen Sinnen wahrnimmst, riechst, schmeckst, siehst. Das Bewusstsein ist etwas reales, etwas faktisches. Daran sollte es keinen Zweifel geben, auch wenn fraglich ist, ob andere Menschen die gleichen Dinge auf die gleiche Weise wahrnehmen und somit ob das Bewusstsein für jeden Menschen gleich ist (aber dieser philosophischen Frage wollen wir uns jetzt mal nicht stellen). Ich möchte jetzt behaupten, dass das Bewusstsein etwas ist, an das ich immer geglaubt und auf das ich mich immer verlassen habe. Ich würde daher das Bewusstsein mit dem "Realismus" gleichsetzen, denn beides ist faktisch und nicht anzuzweifeln.

Doch jetzt ist dir sicherlich nicht neu, dass es bei uns Menschen auch etwas gibt, dass sich Unterbewusstsein nennt. So bewusst du dir dessen bist, so unbekannt ist dieses Unterbewusstsein sicherlich für dich. Denn das Unterbewusstsein ist ein Teil der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Hier laufen Automatismen ab, die sich über bestimmte Einflüsse, Aktionen, Regelmäßigkeiten oder ganz unbewussten Handlungen eingebrannt haben, und das seit unserer Geburt! Und das ist auch gut so, denn unser Hirn ermöglicht somit blitzschnell Entscheidungen zu treffen und zu fällen, um unser Überleben zu sichern. Bevor unser Bewusstsein überhaupt eine Entscheidung trifft, hat unser Unterbewusstsein diese Entscheidung schon vorab getroffen und wird somit unsere bewusste Entscheidung beeinflussen. Dh. nicht dein Bewusstsein steuert dich, sondern dein Unterbewusstsein.

Wie wir unser Bewusstsein täglich programmieren

Als wir geboren wurden, war unser Unterbewusstsein noch sehr jungfräulich. Wir waren noch keinen Alltagssituationen, Worten, Eindrücken und sonstigen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Wir hatten kein schlechtes Gewissen, wenn wir als 1 monatiges Kleinkind ausversehen ein Glas vom Tisch herunter geworfen haben, denn wir waren nicht Worten wie "Ach Mensch, hat das jetzt sein müssen?" oder "Kannst du nicht aufpassen?"ausgesetzt. Wir konnten schließlich als Baby nichts dafür, haben das schließlich unbewusst gemacht. Doch je älter wir wurden, desto mehr haben die Worte und Reaktionen unserer Eltern sich in unserem Unterbewusstsein eingeprägt. "Du bist immer sowas von Tollpatschig", eigentlich eine harmlose und sicherlich nicht böse gemeinte Aussage, wenn das unsere Eltern zu uns gesagt haben. Dass aber dadurch etwas im Unterbewusstsein verankert wird, quasi programmiert, dass wissen die Eltern dabei nicht. Denn Unterbewusst brennt sich diese Aussage wahrlich ein, insbesondere je öfter wir sie hören, und machen uns genau eine Sache: Tollpatschig! Schlimmer ist, dass dies nicht nur mit so harmlosen Dingen geschieht. So kann mit der Aussage "Wegen dir hat man immer nur ärger" oder "Nichts kannst du richtig machen" tatsächlich im Unterbewusstsein etwas verankert werden, dass das Kind ein Leben lang negativ prägt.

Doch im Kindesalter ist mit der Programmierung unseres Unterbewusstseins nicht Schluss. Im Gegenteil, denn im Erwachsenenalter begegnen wir immer mehr Einflüssen, die unsere bereits eingeprägten, unterbewussten Programme bestätigen, verschlimmern oder ausweiten. Wenn uns als Kind eingeprägt wird, dass das Leben nicht fair zu einem ist und in der Familie schon immer eher gekämpft werden musste, um den Lebensunterhalt zu bestreiten als dass glückliche Zufälle passieren, dann sehen wir als junge Erwachsene oder dann im vollen Erwachsenenalter immer wieder, wie wir vom Pech verfolgt werden. "Das war ja mal wieder klar, immer hab ich das Pech". Wir programmieren uns mit solchen Aussagen... und das schlimme ist, wir wissen es gar nicht, denn das Programm wird im Unterbewusstsein gespeichert. Das Programmieren im Unterbewusstsein wird dabei insbesondere verstärkt, wenn wir dieses mit Emotionen koppeln. Insbesondere die negativen Emotionen haben dabei einen riesigen Einfluss. Wenn du dich in Gegenwart bestimmter Personen beispielsweise nicht wohl fühlst, obwohl dir diese Menschen faktisch nichts getan haben, dann ist das ziemlich wahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass im Unterbewusstsein etwas verankert wurde. Vielleicht hattest du mit ähnlichen Charakteren in deiner Vergangenheit einen üblen streit oder du hast nur gesehen, wie sich eine solche Person mit jemandem gestritten hat. Das Gefühl, dass du dabei empfunden hast, sei es Angst, Wut oder Stress, hat dir ein negatives Programm auf deine "Unterbewusstseins-Platte" geschrieben und beeinflussen heute dein Handeln und deine Gefühle in der Gegenwart bestimmter Personen. Dabei muss diese Person nur der anderen Person von damals, vielleicht auch nur in einer kleinen Hinsicht, ähneln. Negative Einflüsse programmieren uns somit, ohne dass wir es bemerken. Und diese Programmierung beeinflusst letztendlich auch unser bewusstes Handeln.

Und wenn du jetzt denkst, dass negative Einflüsse ja eher die Ausnahme als die Regel sind, dann liegst du leider falsch. Wenn du bei Familienfeiern oder mit Freunden zusammen sitzt, und dir einer der folgenden Aussagen so oder so ähnlich nicht ganz unbekannt sind, dann wirst du verstehen, wie ich zu dieser drastischen Aussage komme:

"Immer dieser Stress im Geschäft. Mich nervt es langsam nur noch mit Menschen zu arbeiten, die nichts zustande bringen"

"Jetzt ist das Wochenende auch schon wieder rum und morgen geht der Wahnsinn im Geschäft wieder los"

"Mir gehen die Leute in der Arbeit so langsam auf den Zeiger"

"Einmal mit Profis arbeiten."

"Es ist so schlimm was in der Welt gerade passiert. Wir leben wirklich in einer schlimmen Welt!"

"Da muss man ja Angst haben sogar tagsüber das Haus zu verlassen"

"Alles Banditen. Man kann sich heute auch auf keinen mehr verlassen"

...

Das alleine sind nur ein paar der Aussagen, denen wir beinahe täglich ausgesetzt sind. Dazu kommen Bilder in Fernsehen und in Filmen, die wir dann auch noch vor dem Schlafengehen, bei dem der Körper dann sowieso anfängt Themen unterbewusst zu verarbeiten, uns zu Gemüte führen. Du siehst also, es ist eher die Regel als eine Ausnahme sich von negativen Einflüssen berieseln zu lassen.

Autosuggestion - Wie wir uns erfolgreich "programmieren" können

Aber jetzt erzähle ich dir was, das du dir sicherlich hast schon denken können: Wenn man sich negativ beeinflussen kann, dann kann man sich auch positiv beeinflussen. Und ja, da sind wir wieder bei dem Punkt, den ich in meiner Vergangenheit eher als "Unsinn" deklariert hatte: Be postive! Wir können uns nämlich ganz einfach selbst positiv programmieren. Und das ganze können wir sogar einen Schritt weiter bringen, in dem wir uns erfolgreich und glücklich programmieren. "Jetzt hat der Oli aber einen Knall" wirst du vielleicht denken. Aber lass mich dir erzählen, wie genau das bei mir funktioniert hat und weiterhin funktioniert. Und das auch noch als einer der damals größten Skeptiker des "Optimismus". Den Prozess, den wir dabei anschauen wollen, ist der Prozess der AUTOSUGGESTION. Schon mal irgendwo gehört? Nein? Kein Problem, denn ab jetzt wird dich dieser Prozess nichtmehr los lassen. Autosuggestion beginnt nämlich genau bei dieser Programmierung des Unterbewusstseins. Doch Autosuggestion geht weiter als die unkontrollierbare Beeinflussung durch äußere Handlungen und befasst sich mit der bewussten Selbstbeeinflussung... Wenn du jetzt drei große Fragezeichen über deinem Kopf stehen hast, dann lese weiter und warte, bis ich dir das recht simple Verfahren aufgezeigt habe.

Vielleicht kennst du die Aussage: "Wenn du dir selbst immer wieder sagt, dass du krank wirst, dann wirst du es wahrscheinlich auch". Ja, auch das ist Autosuggestion. Aber du kannst dies auch positiv nutzen wenn du dir sagst "Achwas, ich werde doch nicht krank, ich bin kern gesund, fit und mein Immunsystem ist stark und wehrt jede Erkältung und Krankheit ohne Probleme ab". Was sich etwas nach Selbsthypnose anhört, ist genau das. Du kannst tatsächlich, vorausgesetzt du schleckst dir jetzt nicht förmlich die Bakterien anderer Menschen vom Finger, gesund bleiben, in dem du dir regelmäßig sagst, dass du gesund bleibst. Das Ganze kannst du jetzt mit allen Anderem machen, ja auch mit dem erfolgreich sein. Wenn du jeden Tag sagst, dass du erfolgreich bist und großen Erfolg haben wirst, dann wirst du, je nachdem wie stark du den Prozess richtig anwendest, erfolgreicher werden. Glaubst du nicht?

Lass uns ein Eigenexperiment machen:

Schreibe dir heute ein einziges, dafür bis ins kleinste Detail beschriebenes Ziel auf ein Blatt Papier. Bitte wähle aber auch ein Ziel, dass in einer bestimmten Zeit erreichbar ist (z.B. solltest du dir nicht das Ziel setzen bis morgen früh 20kg abgenommen zu haben) Warum du es auf ein Blatt Papier aufschreiben sollst? Schreiben verknüpft viel mehr Sinne in deinem Unterbewusstsein. Idealerweise sprichst du es sogar laut aus, wenn du es aufschreibst, und liest die Sätze bzw. das Ziel dann dir selbst nochmal laut vor. Wichtig ist, dass du kein Stichpunkt, sondern einen oder mehrere Sätze schreibst und genau detaillierst, wie dein Ziel aussehen soll. Willst du zum Beispiel abnehmen? Dann schreibe auf das Blatt Papier zum Beispiel "Bis zum 01.01.2019 möchte ich 20kg reines Fett abgenommen haben." Als nächstes schreibst du dir auf, wie du das Ziel genau erreichen willst. In unserem Beispiel schreibst du also etwas wie: "Dazu werde ich meine tägliche Ernährung umstellen und zwei mal in der Woche Sport treiben". Wichtig ist aber natürlich, dieses auch zu tun. Ob du es jetzt glaubst oder nicht, mit dieser Aussage hast du den größten Schritt sowie die erste, kleine Programmierung schon vorgenommen. Dadurch, dass du es dir aufgeschrieben hast, ist es damit auch im Unterbewusstsein verankert.

Doch um den "Programmier-Code" auch richtig zu festigen, musst du das in dein Unterbewusstsein "einhämmern". Bei der "negativen" Programmierung haben wir gesehen, dass Emotionen ein regelrechter Turbo ist und sich somit Aussagen viel besser in das Unterbewusstsein bringen lassen. Stell dir also jetzt vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du am 01.01.2019 dein Ziel erreicht hast: Stolz, glücklich, du stehst vor dem Spiegel und lächelst dich selbst an, du könntest sogar Weinen vor Freude. Freunde, Bekannte und Verwandte kommen zu dir und sagen alle "Wow, echt, du hast wahnsinnig toll abgenommen" und das alles gibt dir wahnsinnige Energie und Selbstvertrauen. Damit wirst du dein Vorhaben in dein Unterbewusstsein regelrecht brennen. Doch um jetzt nachhaltig dieses Programm in deinem Unterbewusstsein abzuspielen (Ziel soll es ja sein, dass dein Unterbewusstsein ganz von selbst deine Bewussten Handlungen steuert und du somit automatisch ohne Sport und gesunder Ernährung gar nicht mehr auskommst) musst du das Programm jeden Tag wieder in dein Unterbewusstsein rufen. Das Gute ist, den Code hast du schon geschrieben, du musst das Programm nur noch ausführen. Wie du das machst? Ganz einfach: Wiederhole täglich, am besten sogar Morgens und Abends, deine geschriebenen Zeilen und lese sie dir selbst laut vor. Und du musst dir jedesmal, wenn du sie liest, dieselben Emotionen wieder aufleben lassen. Folgst du diesem Prozess und hast du Geduld und Ausdauer, das beschriebene "Wie?" auch wirklich durchzuführen, garantiere ich dir, dass du zum 01.01.2019 dein Ziel erreicht haben wirst.

FAZIT:

Ja, das alles klingt tatsächlich etwas abgedreht. Kann es wirklich so einfach sein? Ich selbst nutze diesen Prozess und kann nur sagen: Ja! Der schwierige Teil ist die Ausdauer und das regelmäßige tun. Doch wenn du das in deinem Unterbewusstsein verankert hast, dann programmierst du Bewusst dein Unterbewusstsein dass wiederum deine bewussten Handlungen beeinflusst. Auch wenn der Satz jetzt kompliziert klingt: So einfach ist das! Aber Achtung, denke dran, dass du dich auch weiterhin von anderem negativen beeinflussen lassen kannst. Setzt du dir das Ziel und hast Menschen um dich herum die dir ständig sagen "Achwas, das schaffst du sowieso nicht. Mach dir da nichts vor", dann wirst du vermutlich dein Ziel nicht erreichen. Negative Einflüsse sind stärker als positive Einflüsse und machen deine ganze Anstrengung, dein Unterbewusstsein positiv und glücklich zu programmieren, zu Nichte. Es liegt daher in deiner Verantwortung, die negativen Einflüsse zu minimieren und positive zu maximieren. Also: Be positive!

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Ich bin Oli, Gründer und dein Personal Coach, wenn es um das Thema Selbstbewusstsein und Potentialentfaltung geht. 

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