USA 2016 - Von San Francisco nach New York (Teil 3: Oakland)


Raus aus der Natur, zurück in den Großstadtdschungel. Nach den wunderbaren Momenten im Yosemite National Park war das nächste Ziel wieder die Westküste um San Francisco. Doch dieses mal zog es uns an die East Bay, das östliche Ufer um die Bucht von San Francisco und ich kann nur sagen: Wieder ein ganz anderes Erlebnis. Ich finde es faszinierend, wie die USA von Stadt zu Stadt ihren eigenen Flair ausstrahlt.

Oakland ist stark von der Industrie geprägt, das merkt man. Eisenbahnlinien durchziehen die Hauptstraße um den Jack London Square und die einfahrenden Züge hört man mehrmals täglich (und auch noch Nachts). Der Hafen ist sehr beeindruckend und im Hintergrund die West-Bay mit der San Francisco Skyline zu sehen, einfach atemberaubend. Was zudem sehr angenehm ist: Im Vergleich zu San Francisco ist es sehr ruhig und "unstressig" in Oakland. Gemächlicher. Was allerdings nicht bedeutet, dass es wenig zu sehen gibt.

Was für schöne Gebäude

Eines sticht in Oakland sofort ins Auge: Die Architektur. Viele alte, sehr gut erhaltene Gebäude im Art Déco Stil (ich glaube so nennt man das) durchziehen die Stadt. In der nähe des Jack London Square fällt dabei besonders das Paramount und Fox Theatre ins Auge. Teilweise gibt es Gebäude und Bars die seit Ende des 19ten Jahrhunderts unverändert im Originalzustand belassen wurden. Einmalig. Und noch etwas besonderes gibt es in Oakland: Ein "Real" Chinatown. Natürlich gibts das in anderen Städten (nicht erst in San Francisco) auch. Wir waren ja schließlich erst da. Allerdings ist dieses Chinatown sehr besonders. Denn es ist noch keine "Touristenattraktion" geworden sondern ist ein wirkliches Arbeiterviertel vieler asiatischen Einwanderer. So kann es sein, dass Geschäfte ausschließlich in chinesischen Schriftzeichen beschrieben und selbst Straßenschilder und Wegweiser auf chinesisch sind. Also euer Wörterbuch nicht vergessen, bevor ihr euch verlauft. Eine wahrlich gute Chinatown Alternative.

Ein versteckter Schatz

Mit den Sight Seeing Möglichkeiten in Oakland merkt man schnell: Wahrlich ein versteckter Schatz. Der Hafen von Oakland ist natürlich selbst schon sehr beeindruckend. Dennoch gibt es auch hier noch einiges mehr zu sehen, mit dem ihr wahrlich auch gerne mehrere Tage in Oakland verbringen könnt. So solltet ihr im Hafen nicht die USS Potomac verpassen anzusehen, die ehemalige Präsidentenyacht die heute als Museumsschiff dient. Solltet ihr auch Chinatown in Angriff nehmen, lauft einfach ein wenig weitere zum wirklich wundervollen Lake Merritt, ein See, fast schon eine Lagune in der Mitte dieser faszinierenden Stadt. Hier finden sich zahlreiche Jogger, Familien, ältere Menschen, junge Touristen ;) und auch zahlreiche Möven und Schwäne zur jeder Tageszeit. Lake Merritt ist zwar sehr groß, sollten eure Füße mitmachen, könnt ihr gerne um den See laufen. Oder ihr brecht wie wir nach der Hälfte (nach mehreren Kilometern und der Wanderung im Yosemite noch in den Knochen) ab und genießt auf einer der Bänke am Uferrand einen Starbucks Coffee. Für Familien bietet Lake Merritt Children’s Fairyland, USAs ältester Vergnügungspark für Kinder. Und solltet ihr mehr Zeit mitbringen, so gibt es noch Chabot Space and Science Center mit Teleskop und Planetarium, das Oakland Aviation Museum (für die großen Kinder unter uns) sowie den Oakland Zoo, Cathedral of Christ of Light und und und.

Burger, Beer und Overland

Auch das Nachtleben beherbergt wahrlich Schätze. Oakland überzeugt durch seine Vielzahl an Bars, Restaurants, Kinos und Nachtclubs. Der Jack London Square ist dabei wirklich herausragend. Zahlreiche Restaurants für wirklich Jedermann, Sportbars und Kulinarisches locken hier an allen Ecken und Enden. Und dann ist da noch das Overland, eine Bar mit Charme direkt am Eck in der nähe des Jack London Square und Paramount Theatres. Die Burger, einfach herausragend, auch wenn diese leicht würzig sind und für Gaumen, die würziges nicht mögen, vll. nicht ganz das richtige sind. Die Bedienung war aufmerksam und zuvorkommend und brachte uns Mischungen, die ihr Geld wahrlich Wert waren. Die Bierkarte ist umfangreich, von IPA über Exportbiere gibt es sehr viel Auswahl. Natürlich kann man sich auch in die Bar setzen, doch der besondere Charme machen die Holztische vor der Bar (auf dem Gehsteig) aus, durch die ihr Menschen und herannahende Züge beobachten könnt. Weiter die Straße hinauf gibt es weitere Clubs die Musik quer durch die Bank spielen. So gibt es sehr gute Punkrock- aber auch sehr gute Jazz-Clubs. Wenn da mal nicht was für einen dabei ist. So könnt ihr sicherlich einige Tage in Oakland verbringen mit dem besonderen Extra, dass ihr auch hier mit der BART sehr schnell nach San Francisco kommt. Wenn ihr also mal in SFC kein Hotel findet, ist das der Geheimtipp!

Kleine Anmerkung am Rande

Es gibt viele Berichte über steigende Kriminalität in Oakland. Ob diese spürbar höher ist als in anderen Großstädten der USA, würde ich nicht behaupten wollen. Wer mit gesundem Menschenverstand Nachts dubiose Ecken und dunkle Unterführungen meidet (und nicht unbedingt Ärger heraufbeschwört), sollte keine große Kriminalität feststellen können. Natürlich solltet ihr euch aus Bandenkriegen doch lieber raushalten!

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